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KeyToNature

Schüler und Studenten erproben Bestimmungsschlüssel.
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Für das Sommersemester 2009 werden Schulen und Universitätsinstitute gesucht, die die im Projekt entwickelten Bestimmungswerkzeuge im Unterricht einsetzen möchten. Mehr...

Werkzeuge zur Bestimmung von Pflanzen und Tieren.
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Mit KeyToNature Anwendungen ist es möglich, am PC oder unterwegs mit dem PDA/Smartphone Organismen zu bestimmen.

Interaktiver Pflanzen-Identifikationsschlüssel.
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KeyToNature Identifikationsschlüssel werden in Grazer Schulen getestet.

Identifikation mittels Mobiltelefon.
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Darstellung von Identifikationsschlüsseln am Handy.

Pflanzenbestimmung außerhalb der Vorlesungsräume.
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Studierende bestimmen Bäume und Sträucher am Rosenhain in Graz mittels Handy.

Screenshot Pflanzenbestimmungs-Tool.
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Screenshot des dichotomen Identifikationsschlüssels für Bäume und Sträucher in Graz und Umgebung.

Screenshot Pflanzenbestimmungs-Tool.
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Screenshot des Identifikationsschlüssels mit mehreren Auswahlskriterien für Bäume und Sträucher in Graz und Umgebung.

Screenshot Pflanzenbestimmungs-Tool.
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Screenshot des dichotomen Identifikationsschlüssels für epiphytische Flechten in Graz und Umgebung.

Event für Lehrer und Professoren in Österreich.
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Event in Österreich für Lehrer und Professoren zur Vorstellung des EU-Projekts und der Identifikationsschlüssel.


Inhalt

Im KeyToNature Projekt entwickeln 14 Projektpartner aus 11 europäischen Ländern interaktive e- und m-Learning Tools, welche Lehrenden als Hilfsmittel zur Vermittlung der biologischen Vielfalt dienen.

Dieses Projekt mit einer Laufzeit von drei Jahren wird mit Mitteln der Europäischen Union innerhalb des eContentplus Programms gefördert. Der Projektstart erfolgte am 3. September 2007, Koordinator ist Prof. Pier Luigi Nimis (Biologie-Institut der Universität Triest), ein anerkannter Experte auf dem Gebiet der Klassifikation in der Pflanzenwelt. Das Projektkonssortium bringt Biologen, Wirschaftsexperten, IT-Experten, Pädagogen und eLearning-Experten zusammen, um mit einem Gesamtprojektvolumen von 4,8 Mio. € neue Lösungen zu entwickeln, welche Biologie-Lehreren und Professoren in der Vermittlung der Artenvielfalt unterstützen sollen. Österreich ist durch das Kompetenzzentrum evolaris mit Sitz in Graz vertreten.

Die entwickelten e-Learning und m-Learning Lösungen basieren auf bestehenden Systemen, welche bereits zur Identifizierung von Pflanzen und Tieren verwendet werden. Ein großer Vorteil der im Projekt generierten Tools liegt dabei in der emotionellen und spielerischen Weise, mit welcher die biologische Artenvielfalt vermittelt werden kann. Dabei steht vor allem der Einsatz in der realen Welt, etwa die Identifikation von Pflanzen und Tieren im Schulhof, im Vordergrund. Im Zentrum des Projekts steht das Ziel, Schulen einzubinden und zur Zusammenarbeit zu gewinnen, indem diesen prototypisch entwickelte e-Learning und m-Learning Tools zur Verfügung gestellt werden, welche auf die jeweiligen Bedürfnisse und Kontexte zugeschnitten sind. Damit wird beispielsweise die Identifikation von Pflanzen und Tiere des eigenen Schulhofes, der Bäume im nahen Park, etc möglich. Die Systeme werden an die unterschiedlichen Anforderungen verschiedener Schulstufen (von der Grundschule über die Mittelschule bis hin zur Hochschule) angepasst und sind in der Verwendung einfach da

  • sie nicht an starre Systematiken gebunden sind und auch keine komplexen Attribute zur Identifikation von Pflanzen und Tieren erforden.
  • die Datenbanken der Systeme an die lokale Artenvielfalt angepasst ist und so nur eine sehr bergrenzte Anzahl and unterschiedlichen Arten enthält, welche in der jeweiligen Region auch vorkommt und wodurch sich der Identifikationsprozess erleichtert.

Die Identifikations-Werkzeuge

Die Identifikations-Tools werden in 4 verschiedenen Versionen für die folgenden Medien verfügbar sein: Internet\CD-Rom\PDA\Buch.


Aufruf zur Teilnahme

Wir sind immer auf der Suche nach interessierten Schulen (Hauptschulen und Gymnasien) und Universitäten, die Interesse an der Teilnahme an User trials haben. Das Projekt stellt dabei kostenlos Werkzeuge für die innovative Vermittlung von Wissen und Fähigkeiten im Bereich der Artenvielfalt/Identifikation von Organismen, aufbereitet für das jeweilige Alter der Zielgruppe bereit und unterstützt in der Anwendung.

Einbindung in den Unterricht

Die Integration in den Unterricht kann unter anderem folgendermaßen geschehen:

  • in Einzelarbeiten oder Gruppenarbeit
  • im regulären oder vertiefenden Unterricht (Einzelstunden, Projektarbeiten, Semesterstudien)
  • bei Ausflügen rund um die Schule (in Graz) oder direkt im Klassenraum

Pädagogisches Handbuch

Darüber hinaus wurde ein Pädagogisches Handbuch erstellt. Es dient zur Unterstützung von Lehrenden, die Identifikationsschlüssel in den Unterricht miteinzubinden. Lehrende finden hier weitere Informationen wie und in welcher Form die Identifikationsschlüssel verwendet werden können. Beispiele aus den bereits durchgeführten Kooperationsprojekten in Österreich (Projekte in Österreich, Beispiel 1, Beispiel 2) und Erfahrungen aller europäischen Projektpartner sind im Pädagogischen Handbuch, welches ständig erweitert werden soll, enthalten. Zur Unterstützung hinsichtlich Begrifflichkeiten für die Schüler wurde eine eigene Seite im pädagogischen Handbuch einrichtet: Begrifflichkeiten beim Identifizieren von Bäumen und Sträuchern.


Bitte kontaktieren Sie uns unverbindlich unter folgenden Kontaktdaten, wenn Sie die Werkzeuge ausprobieren möchten. Wir können Sie bei der Gestaltung der Tests unterstützen.


Testen der Idenfikationsschlüssel

Konkret stehen folgende Werkzeuge zum Test: (PC Version)


Diese können im Rahmen von Lehrveranstaltungen in Schule und auf der Universität getestet werden (von einer einzelnen Stunde bis hin zu einem Projekt, das über das ganze Semester geht).


Alternativ: Version fürs Handy
Darüber hinaus stehen die Werkzeuge fürs Handy zur Verfügung (in für das Mobiltelefon optimierter Darstellung). Ein Vorteil ist, dass man so Organismen direkt vor Ort in der Natur identifizieren mittels Handy kann.

Dieser Link öffnet ein neues Fenster. Tragen Sie den Link in der Adresszeile dann in den Browser Ihres Handys ein, um die Werkzeuge am Handy zu testen.
Achtung! Durch das Betrachten von Internetseiten über das Mobiltelefon womöglich Kosten (je nach Tarif!)


Feedback

Zur Optimierung benötigen wir Ihr Feedback!
Um die KeyToNature Identifikationsschlüssel zu verbessern benötigen wir kontinuierlich Feedback. Anhand der Rückmeldungen können wir überprüfen, was bereits gut umgesetzt wurde aber auch wo es noch Verbesserungspotential gibt. Zwei Fragebogen, die Feedback von Nutzern erheben, können online beantwortet werden. Das Beantworten nimmt einige Minuten in Anspruch. Bitte gehen Sie beim Abgeben des Feedbacks folgendermaßen vor: A) Der Fragebogen für Professoren ist für die Lehrenden bestimmt, welche die Testaktivitäten leiten bzw. initiiert haben. Er enthält ungefähr 20 Fragen zum Testsetting, den Teilnehmern und den KeyToNature-Identifikationsschlüsseln. Hier haben Sie die Möglichkeit uns zu berichten, welche weiteren Funktionen für Sie interessant wären. Der Feedbackfragebogen sollte direkt nach dem Testen ausgefüllt werden und nimmt ca. 10-15 Min in Anspruch. B) Im Fragebogen für die Lernenden (Schüler/Studenten) geht es um die Benutzung der Identifikationsschlüssel an sich – der “Usability”-Fragebogen. Der Fragebogen sollte direkt nach dem Verwenden der Identifikations-Werkzeuge ausgefüllt werden, da es um die spontane Wahrnehmung in Bezug auf die Benutzerfreundlichkeit geht. Das Ausfüllen des Fragebogens nimmt ungefähr 2-3 Minuten in Anspruch.

Projekte

Im Sommersemester 2009 fanden Kooperationsprojekte zwischen Grazer Schulen, der Universität und dem Forschungsinstitut evolaris next level statt.

Mit Schulen

  • Zusammen einer Professorin des Gymnasiums Kirchengasse wurde ein Unterrichtskonzept erarbeitet. Evolaris next level präsentierte das KeyToNature-Projekt direkt vor Ort im BG/BRG Kirchengasse im Unterrichtsgegenstand „Science“, in dem gerade das Thema Pflanzenbestimmung durchgenommen wurde. Danach konnten die SchülerInnen die Identifikationsschlüssel testen anhand von Material, welches die Professorin bereitgestellt hatte. Im Anschluss wurden die Feedbackformulare von SchülerInnen und der Professorin ausgefüllt.
  • Darüber hinaus fanden Tests in Kooperation mit der HLA Schulschwestern (Höhere Lehranstalt für Land- und Ernährungswirtschaft) statt. Jede/r SchülerIn hatte die Aufgabe 10 Pflanzen zu bestimmen. Im Rahmen der Feedbackrunde wurden die Online-Fragebogen ausgefüllt.

Mit Universitäten

In Kooperation mit dem Institut für Pflanzenwissenschaften Karl-Franzens-Universität Graz, das auch als Associated Member gewonnen wurde und schon in der Erstellung der lokalen Identifikationsschlüssel mitgearbeitet hatte, wurden ebenfalls Tests der Schlüssel durchgeführt.

  • Test des Schlüssels zur Bestimmung von Bäumen und Sträuchern: Studierende wurden mit Handys von evolaris next level ausgestattet und hatten die Möglichkeit am Rosenhain in Graz Bäume und Sträucher im Freien zu identifizieren unter Aufsicht und mit Hilfestellung ihres Professors und einer evolaris Mitarbeiterin.

Insgesamt führten mehrere Studentengruppen Pflanzenbestimmungen innerhalb von zwei Lehreinheiten durch.

  • Die Tests von Identifikationsschlüsseln von epiphytischen Flechten wurde unter Leitung des Professors in Einzelarbeiten im Labor am PC durchgeführt. Hierzu wurden unter anderem spezielle Utensilien wie Lupen verwendet.

News und Artikel

Lokale Neuigkeiten für Österreich zum Projekt finden Sie als Newsbeiträge bzw. in Form von Artikeln auf der österreichischen KeyToNature Newsseite.

Kontakt

Bei Fragen und Interesse am Projekt wenden Sie sich bitte unverbindlich an:

Dr. Christian Kittl
christian.kittl@evolaris.net

Evolarisnextlevel.gif
evolaris next level GmbH
Hugo-Wolf-Gasse 8-8a
8010 Graz, Austria
+43 316 351111
evolaris on the map

Projektpartner

Das Institut für Pflanzenwissenschaften wurde im Sommersemester 2009 Projektpartner (Associated Member). Davor hat das Institut hat im Zuge des KeyToNature Projekts unter anderem schon an der Erstellung der lokalen Identifikationsschlüssel für Flechten mit den lokalen EU-Projektpartnern zusammengearbeitet.
Institut für Pflanzenwissenschaften, Karl-Franzens Universität, Graz
Falls Sie als Interesse an einer Projektpartnerschaft haben, wenden Sie sich an uns als Ansprechpartner in Österreich.

Events

In Kooperation mit dem Institut für Pflanzenwissenschaften wurde im Juni 2010 das EU-Projekt "KeyToNature" Lehrern und Professoren in Österreich vorgestellt. Im Rahmen der Veranstaltung erfuhren die Lehrenden mehr über das Projekt und wie sie die Identifikationsschlüssel verwenden und im Unterricht einsetzen können.

Weiterführende pädagogische Quellen

Österreichs Schulportal für Biologie und Umweltkunde mit e-learning Medien und Infomaterial. Dies kann unterstützend als Hintergrundinformation für Professoren und Schüler dienen.

Botanischer Garten in Graz. Hier können Lehrende mit ihren Schülern unter anderem die Identifikationsschlüssel testen.


Links zu Ressourcen für die sichere Nutzung des Internet insbesondere durch Kinder

Rat auf Draht Tipps zur sicheren Nutzung des Internet und von Mobiltelefonen für Kinder und Jugendliche

  • Saferinternet.at Austria Safer Internet Seite mit nützlichen Ressourcen für Eltern, Lehrer und Kinder
  • Stopline Plattform zur Meldung illegaler Onlineseiten


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