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Namen sind wichtig
Schmetterlinge von Schmidt’s Insektenkundensammlung (Slovenisches Museum von Natural History Ljubljana)
Author: Bob Press, Natural History Museum (London, UK)


Namen sind wichtig. Sobald der Name eines Objektes einmal bekannst ist, können alle Arten von Informationen darüber gefunden werden. Für einen Organismus können das Fakten wie zum Beispiel ob er essbar or giftig ist, oder er einen wirtschaftlichen Wert hat, sein. Ein Name kann auch benutzt werden um andere Informationen abzuleiten. Zum Beispiel kann das Vorkommen einer Teil-Art die Qualität von Luft oder Wasser an dieser Stelle anzeigen. Ein falscher Name ist irreführend. Nur mit einem korrekten Namen kann Information passend zur Art erschlossen werden und zum Erreichen dieses Namens muss die Art exakt bestimmt sein.

Verlässliche Identifikation von Organismen ist nicht nur wichtig für die Wissenschaft aber auch für die Gesellschaft (z.B. Erreger im Gesundheitswesen, Schädlinge in der Landwirtschaft, kontrollierende Ökosysteme, Auffinden von Neozoen, Import/Export Regulierung) und hat eine Auswirkung auf alle Aspekte unseres Lebens.


Wie wir einen Organismen identifizieren

Alle Organismen haben Funktionen oder Merkmale, welche einheitlich eine Art von der anderen abgrenzen. Diese Funktionen zu bemerken ist der Kern der Bestimmung. Der Prozess beinhaltet das Vergleichen einer Probe mit Räferenzdaten (welche aus Text-Beschreibungen, Illustrationen, Ton oder anderer Daten wie zum Beispiel einer DNA-Sequenz bestehen kann). Proben welche nicht auf Beschreibungen von bekannten Spezien zutreffen, sind neu für die Wissenschaft.

Vergleiche von Proben mit Beschreibungen aller bekannten Arten ist eine anstrengende und sehr ineffiziente Methode der Bestimmung. Deswegen wird eine Vielfalt an Bestimmungsschlüsseln benutzt, um den Prozess zu beschleunigen.


Wie Bestimmungsschlüssel funktionieren

Computergestütztes Alternativ-Identifizierungsschlüssel

Schlüssel werfen eine Serie an Fragen auf. Die Antworten darauf führen zu dem am besten passenden Namen der korrekten Art. Die Proben können dann mit der detailierten Beschreibung dieser Art verglichen werden, um die Bestimmung zu bestätigen. Je größer die systematische Gruppe, die entschlüsselt worden ist, desto länger ist der Schlüssel und desto größer ist die Gefahr einen Fehler im Prozess zu begehen. Es gibt Schlüssel für die bekanntesten Gruppen von Organismen. Benutzer die sich mit einer potenziell großen Auswahl an Organismen beschäftigen, benötigen Zugang zu einer Datenbank von Schlüsseln und einem Netzwerk von Spezialisten, die sie konsultieren können. Also ist korrekte Arten-bestimmung ein präziser Prozess, für das meistens Expertenwissen gebraucht wird.

Traditionelle Schlüssel sind gemeinhin alternative Schlüssel, die den Benutzer durch den Bestimmungsprozess führen, in dem sie eine Stufenweise Reihenfolge von Auswahlen offerieren. Auf Grund der Terminologie und eines Mangels an Illustrationen sind diese Schlüssel oft für Laien schwer zu benutzen.

Computerunterstützte Schlüssel vereinfachen die Artenbestimmung, weil die Schlüssel interaktiv sein können, zum Beispiel schlagen sie das am Besten unterscheidende Mekmal für eine schnelle Bestimmung vor. Die neueste Methode um Arten zu bestimmen, berichtet als barcoden, basiert auf genetischer Information. Alle Arten haben ein eindeutiges, genetisches Muster (den barcode). Beim Vergleich des Barcodes mit einer Datenbank aller anderer Barcodes wird der Artenname gefunden. Diese Methode ermöglicht die Angabe von Arten, die durch andere Methoden nicht bestimmt werden können. Die Technologie ist sehr neu und Wissenschaftler arbeiten noch an der Datenbank der authentifizierten Barcodes.


Warum benutzen wir lateinische (wissenschaftliche) Namen

Carl Linne - Schwedischer Botaniker, der die Basen für die moderne biologische Namensgebung legte

Namen sind Kennungen, und ihre Anwendung ist genau so wichtig wie die Namen selbst. Pseudonyme können sehr verwirrend sein. Deswegen folgen Wissenschaftler strickten Namensregeln.Zusätzlich benutzen Wissenschaftler eher lateinische Namen als die der unterschiedlichen Landessprachen und betrachten diese lateinischen Namen als die 'wahren' Namen. Es gibt gute Gründe dafür, meistens bezogen auf Bestimmung.

Lokale oder allgemeine Namen variieren von Region zu Region. Zum Beispiel sind der englische Name Cuckoo-flower (und direkte Übersetzungen) für die Cardamine Pratensis, ein Mitglied der der Kohl-Familie, die im nebligen Weideland wächst, in Großbritannien, Holland, Deutschland und anderen Europäische Regionen weit verbreitet. Diese Pflanze hat allein mindestens 50 andere allgemein gültige Namen in Großbritannien. Cuckoo-Blume wird auch häufig für 3 andere, völlig ähnliche Pflanzen - eine von ihnen ist eine seltene Orchide, eine Andere trägt giftige Beeren - benutzt. Wenn man diesen Namen benutzt führt das sehr leicht zur Fehlidentifikation mit verwirrenden und möglicherweise verheerenden Ergebnissen.

Lateinische oder wissenschaftliche Namen werden universal auf dieselben Organismen angewendet,ganz egal wo auch immer sie vorkommen. Sie sind binomial, das heisst sie bestehen aus 2 Teilen - die Gattung folgt der Art - auf die gleiche Weise haben wir einen Familiennamen und einen Vornamen (in dieser Reihenfolge). Der volle Name besteht immer aus diesen beiden Teilen. Nochmal zur Verdeutlichung: So wie unsere eigenen Namen, übermitteln sie Informationen über Beziehungen und geteilte Gemeinsamkeiten. Manche Pflanzen haben keinen gemeinsamen Namen, weshalb der wissenschaftliche Name der einzige sit,der benutzt werden kann.

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